14.01.2006

Vandalen zerstören die Sophienquelle! Erneute Beschädigung der Brüstung der barocken Quelle


Die Sophienquelle ist ein öffentlich zugängliches Denkmal, die größte gefasste barocke Quelle nördlich der Alpen. Sie wird als Naturdenkmal in der bayerischen Denkmalliste geführt und ist ein überaus beliebter Ausflugsort.
Gerade erst im Juni 2005 war es der Stiftung mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung, der Altstadtfreunde Altdorf und der Raiffeisenbank gelungen, den Brüstungsstein der Apsis, der vor 20 Jahren von "Vandalen" herausgesägt worden war, ersetzen, den Wasserlauf der Quelle reparieren und den Beckenboden anheben und abdichten zu lassen. Das hat gesamt ca. 10.000 Euro gekostet und wird nicht bezuschusst.
Nun wurde zu unserem Kummer festgestellt, dass Vandalen diesmal den letzten Stein der Brüstung auf die Quellfassung geworfen haben, die das Gott sei Dank ausgehalten hat. Der Brüstungsstein aus Sandstein allerdings ist vollkommen zerstört. Das ist ein Schaden von mindestens 8.000 Euro, den wiederum die Stiftung aufbringen muss. Da der Quellumlauf damit ausgesprochen gefährlich ist, die Stiftung aber in der Haftung steht, wird der Zugang zur Quelle mit einem Bauzaun versperrt.Da der Quellumlauf damit ausgesprochen gefährlich ist, die Stiftung aber in der Haftung steht, wird der Zugang zur Quelle mit einem Bauzaun versperrt. Wenige Tage danach wurde noch zusätzlich die Gedenkplatte der Restaurierung 1952 der Sophienquelle aus der Wand gestemmt, wiederum auf die Quellfassung geworfen und zertrümmert. Innerhalb kürzester Zeit war schon ca. ein Viertel geklaut. Man sieht an der Wand deutlich die Meißelspuren.

Sophienquellenvandalismus Wir haben Anzeige gegen unbekannt erstattet und die Zeitung informiert, die einen Artikel darüber gebracht hat, in dem sie um sachdienliche Hinweise und Spenden zur Reparatur bittet. Da die Stiftung zum Erhalt und zur Reparatur der Sophienquelle keinerlei Zuschüsse erhält und sowieso schon mit einem riesigen Kraftakt die Sanierung von Burg Grünsberg stemmen muss, kann sie die Quelle nicht selber reparieren lassen.


⇑ nach oben