13.09.2009

Siebenschläferbaby Karl-Theodor


Bei der vorletzten Führung am Tag des offenen Denkmals kam plötzlich im Großen Saal ein Siebenschläferbaby angekrochen, völlig unterkühlt und nahezu verhungert. Er wurde gewärmt, gefüttert, geputzt und auf den Namen »Karl-Theodor« getauft.
Inzwischen ist er putzmunter und hat jeden Tag ein Gramm zugenommen. Er wog nur 19 Gramm, jetzt sind es schon 28. Er müsste sich bis zum Beginn seines Winterschlafes im Oktober (dauert bis zum Mai) bis auf 70 Gramm herausgefuttert haben, um zu überleben. Da er dafür wohl zu spät geboren ist, wird er den Winter bei Rotraut von Stromer-Baumbauer verbringen, die ihn hegt und pflegt:»Siebenschläfer wohnen schon immer in der Burg und das ist auch nach der Sanierung so geblieben. Da die Siebenschläfer strengstens geschützt sind, wird mir nichts anderes übrigbleiben, als zu versuchen, ihn herauszufüttern und dann wieder auszusetzen.«

Karlchen der Siebenschläfer

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