13.01.2013

Diesesmal kein Vandalentum


Die Freude über die Wiederherstellung der Sophienquellbrüstung währte leider nur kurz.
Brüstung neu Es hatte sich herausgestellt, dass die Eiche und die Buche, die rechts im Hang auf einem Felsstück oberhalb der Brüstung standen, wegen des beengten Raumes dort miteinander verwachsen und nicht mehr lebensfähig waren. Vor Weihnachten 2012 wurde die Eiche durch einen Baumsteiger "abgemetert", d.h. er kletterte gesichert und mit einer Kettensäge in den Baum, hing die einzelnen Äste fest und sägte sie Stück für Stück ab und danach genauso auch den Stamm. Als die Eiche gefällt war, stand die Buche schon sehr viel schräger, aber scheinbar noch sicher. ALs sie zwei Wochen später auch gefällt werden sollte, war sie mitsamt ihrem -viel zu kleinen- Wurzelteller den Abhang hinabgerutscht und lag mit einem dicken Ast auf der Brüstung neben den neuen Steinen.

Buche und beschädigte Brüstung 1 Beim Kroneabschneiden drehte sie sich und haute mit ihrer Verwachsungsstelle die nächsten Brüstungsstein kaputt. Es ist trotzdem noch "Glück im Unglück", da sich herausstellte, dass die Buche der Länge nach durchgehend verfault war Buche und beschädigte Brüstung 2 und der Baumsteiger nicht auch noch in sie geklettert war. Er wäre sicher mit ihr zusammen abgestürzt. Und noch am Tag zuvor hatten Kinder an der selben Stelle gespielt unter der Buche gespielt, gar nicht auszudenken, was alles hätte passieren können! Das Vandalentum 2011 hat viel mehr wehgetan, der finanzielle Schaden ist trotzdem groß.


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